Nachdem ich gestern von oben in den Killarney Nationalpark geschaut habe, wurde es Zeit, sich das auch mal aus der Nähe anzusehen. Dabei fahre ich auf der wohl berühmtesten Straße Irlands, dem Ring of Kerry im Uhrzeigersinn. Erste Sehenswürdigkeit im Nationalpark ist Ross Castle, das sehr gut erhalten ist und auch innen komplett restauriert wurde, so dass man einen guten Eindruck davon bekommt, wie es sich in der Festung gelebt hat.

Blick auf den Lough Leane zum Tomies Rock und Tomies Mountain (rechts)
Ross Castle liegt malerisch direkt am Lough Leane. Am Ufer kann man eine Bootsfahrt hinüber zu Inisfallen Island buchen, auf der vom 7. bis 17. Jahrhundert ein Kloster stand, dessen Ruinen man heute noch besichtigen kann. Mönche studierten hier und verfassten u.a. die „Annalen von Inisfallen“ über das Leben in Irland. Auf der Insel lebt zudem eine große Gruppe Hirsche, die wenig Scheu vor Menschen zeigt.
Zwischen Lough Leane und Muckross Lake liegt das Muckross House mit seinen riesigen Park- und Gartenanlagen. Das wie ein Herrenhaus wirkende Gebäude wurde 1843 von einem Parlamentsabgeordneten errichtet. Der Park ist ein idealer Platz für ein entspanntes Päuschen.
Nur einen Kilometer weiter und nur 200 Meter Fußmarsch von der Straße entfernt findet man in einem mystischen Waldstück den Torc Wasserfall.
Etwas weiter im Südwesten fließt das Wasser des Long Range River, der sich aus dem kleinen Upper Lake speißt, in den Muckross Lake. Dieser Ort nennt sich Meetings of the Waters und liegt in einem uralten Eichenwald. Den Fluß überspannen alte beschauliche Brücken.
Weiter geht es auf dem Ring und man kommt zum Aussichtspunkt Lady’s View, von dem man einen fantastischen Blick in den Park hat und wo es ein Wiedersehen mit dem Purple Mountain gab.
Nach dem Städtchen Kenmare biegt der Ring Richtung Westen ab und wird Teil des Wild Atlantic Way. Das bedeutet, man kann immer wieder hinaus auf den Atlantik schauen. Wie auch auf der Beara Halbinsel liegen hier das Meer und hohe Berge direkt nebeneinander. Kurz vor Waterville geht es den Coomakista Pass hinauf, wo es einen tollen Aussichtspunkt gibt, das Wetter hat dabei auch mitgespielt.
Kurz hinter Waterville verlasse ich den Ring of Kerry und biege in dessen Nebenring namens Ring of Skellig ein und folge damit dem Wild Atlantic Way. Und wieder geht zunächst bergauf und zum ersten Mal zeigen sich im Atlantik auch die Skellig Islands, mein morgiges Ziel.




















Schön das jetzt auch Sommer bei euch ist. Bergbier hat den Männern auch gemundet. Meff war mit neuer Freundin auch mal kurz da. Haben heute zum Frühstück den letzten Fisch an der Ostsee gegessen. Aber wir haben uns ja auch noch welchen mitgebracht. Der Urlaub war sehr schön, aber zu kurz!!! Muß ich wiederholen!!!Für heute genug. LG M